Tipps für die Gastronomie in Krisenzeiten

Lockdown – Stillstand – Existenzängste.  Die Corona Pandemie trifft Unternehmer der Gastronomie besonders hart – und das jetzt schon zum zweiten Mal. Bars, Restaurants und Kantinen mussten zum größten Teil für Besucher schließen und stehen jetzt erneut vor schweren Entscheidungen. Wir haben mit unseren Kunden der Gastronomie gesprochen und die besten Anregungen für Sie zusammengestellt.


1. Preiswerte Promotion

Werbung muss nicht immer teuer sein. Altbewährte Methoden wie Stempelkarten, Gutscheine oder örtlich verteilte Flyer können sehr effektiv sein. Aufwand und Kosten sind hier oftmals sehr gering und das gewählte Werbemittel ist innerhalb weniger Tage bei Ihnen. Geben Sie Ihren Kunden Anreize, damit diese öfter bei Ihnen ihr Essen holen. Gerade jetzt zeigen sich viele Menschen loyal und bestellen sogar einmal öfter, als noch vor der Pandemie, um die Lokalitäten ihrer Umgebung zu unterstützen.


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. Reduzieren Sie Ihr Angebot

Ständig frische Lebensmittel zu kaufen und sich nicht sicher zu sein, ob diese alle verwendet werden, erzeugt neben Stress auch weitere Kosten. Kosten, die möglichst vermieden werden sollen. Reduzieren Sie Ihre Karte auf Ihre Verkaufsschlager und schmeißen Sie Extravaganzen raus.


3. Sonderangebote

Bieten Sie Specials an! Dieser Tipp scheint Nr. 2 zu widersprechen, aber nur auf dem ersten Blick. Auch ein reduziertes Angebot kann Specials enthalten. Diese können auf die derzeitigen Zustände angepasst sein und ein anderes Angebot der Karte ersetzen. Bieten Sie beispielsweise ein „Home-Office-Spezial-Frühstück“ an, bei dem Kaffee und belegte Brote direkt vor die Haustür geliefert werden.


4.Soziale Medien

Nutzen Sie die Zeit für Ihre Social-Media-Kanäle. Während des Lockdowns sind die sozialen Medien lebendiger als je zuvor. Viele haben wieder mehr Zeit, die sie auf Apps wie Facebook oder Instagram verbringen. Zeigen Sie sich präsent und treten Sie in die Kommunikation mit Ihren Kunden. Schon ein Bild einer schön hergerichteten Mahlzeit kann die nächste Bestellung bei Ihnen auslösen.


5. Gehen Sie auf Unternehmen zu

Viele Unternehmen zeigen sich anderen Branchen gegenüber solidarisch. Gehen Sie auf die Firmen in Ihrer Umgebung zu und unterbreiten Sie ihnen besondere Angebote zur Belieferung. Schon die Mitarbeiter eines kleinen Unternehmens mit Mittagessen zu versorgen, bedeutet den nächsten Auftrag für Sie. Zusätzlich hören diese Beziehungen auch nach der Krise nicht plötzlich auf und Sie behalten den Kunden weiterhin.


6. Nutzen Sie WhatsApp

Richtig gelesen, es geht um den Messengerdienst, den nahezu jeder in Deutschland auf seinem Smartphone hat. WhatsApp Business funktioniert genauso und wurde extra für kleinere Unternehmen entwickelt. Es vereinfacht Kunden die Kontaktaufnahme mit Ihnen enorm und dank Schnellantworten können Sie in Sekundenschnelle reagieren.


7. Kommunizieren Sie auf Ihrer Seite

Sich schnell bei den bekannten Anbietern zur Bündelung von Lieferdiensten anzumelden, scheint der einfachste Weg zu sein, um seinen neuen Lieferservice zu bewerben. Das stimmt vielleicht auch, ist aber nicht ganz billig. Gerade in Zeiten wie diesen kommt es vielen Unternehmen auf jeden Euro an. Günstiger ist es oftmals auf der eigenen Webseite oder in den sozialen Medien einen unübersehbaren Vermerk zu machen, um die Kunden so zur Bestellung zu animieren.


8. Probieren Sie Neues

Nicht nur die Kommunikation auf vorhandenen Kanälen sollte verstärkt werden, es sollten auch neue Wege gegangen werden. Probieren Sie neue Portale (z. B. www.nebenan.de), verpassen Sie Ihrem Google Business-Eintrag einen neuen Anstrich oder treten Sie einer Nachbarschaftsinitiative bei. Seien Sie kreativ!

Es kommen auch wieder bessere Zeiten und die haben es dann in sich. Es besteht bei vielen Menschen Nachholbedarf für das komplette Jahr 2020. Wenn die Pandemie vorüber ist, werden Bars und Restaurants wahrscheinlich kaum noch mit ihrem Kundenstrom fertig werden. Lassen Sie sich nicht unterkriegen! Wer jetzt handelt, geht stärker aus der Krise hervor.


Wir begleiten Sie gerne durch diese besonderen Zeiten – von der Unternehmensberatung bis hin zu besonderen Marketing-Maßnahmen. 

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