Nachhaltigkeit im Webdesign

Webdesign ist in den zurückliegenden Jahren immer komplexer geworden. Binnen weniger Jahre hat sich die Größe einer durchschnittlichen Webseite nahezu verdoppelt. Oft vergessen wird vor diesem Hintergrund, dass mit jedem Bit, das generiert wird, der ökologische Fußabdruck wächst. Aus diesem Grund wird das Thema Nachhaltigkeit in der Zukunft eine zentrale Rolle beim Webdesign spielen.

CO2-Verbrauch von Webseiten

Beim sorglosen Surfen im Internet denken die wenigsten User an den gewaltigen Aufwand, der betrieben werden muss, um die Inhalte von Webseiten einem Milliardenpublikum weltweit zugänglich zu machen. Kaum jemand denkt beim Abrufen von Katzenvideos, beim Chatten mit Freunden oder beim Streamen von Filmen an den ökologischen Fußabdruck, den jeder Datenverkehr hinterlässt. Das hat einen Grund: Die Bits und Bytes und die damit verbundene CO2-Emission sind – anders als beim Stromverbrauch des Kühlschranks – abstrakte Größen, die nicht physisch präsent sind und sich nicht auf der Stromrechnung wiederfinden.

Doch die konstante Stromversorgung der Rechenzentren, die Kühlung von riesigen Server-Farmen und die enormen Ressourcen, die für Rechenleistung aufgebracht werden müssen, verschlingen Unmengen an Strom. Studien belegen, dass rund 10 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs das Internet beansprucht. Auf der Grundlage des Energieverbrauchs lässt sich sogar ausrechnen, wie viel CO₂ eine Webseite ausstößt. Dass die Menge bei einer aufwendig gestalteten Homepage mit vielen Bildern, Videos und Animationen deutlich höher ist, als bei einer spartanisch gestalteten Webseite ohne Multimedia-Elemente, liegt auf der Hand.

Nachhaltiges Webdesign: Abspecken als Königsweg

Geht es um das Etablieren von nachhaltigem Webdesign hat sich das Abspecken von Webseiten als Königsweg erwiesen. Bei den Nutzern stehen vor allem zwei Eigenschaften einer Webseite im Fokus: Informationen müssen leicht zu finden sein und die Seite muss blitzschnell geladen werden. Die besten Fotostorys und die aufwendigsten Videoproduktionen sind überflüssig, wenn eine Webseite eine gefühlte Ewigkeit bis zum vollständigen Laden braucht. Der Durchschnittsnutzer ist längst weitergezogen, wenn die Ladezeit zu lange dauert oder die Nutzung auf mobilen Endgeräten nur eingeschränkt möglich ist. Aus diesem Grund gilt: Reduzieren der Inhalte auf das Wesentliche und Verzicht auf eine Überfrachtung mit medialen und Designelementen.

Maßnahmen zur Umsetzung

Wenn mehr als drei Viertel aller Internetnutzer die schnelle Auffindbarkeit der gesuchten Information als wichtigstes Designkriterium definiert, wird klar, wo der Hebel für ein nachhaltiges Webdesign angesetzt werden muss. Die Reduzierung der Inhalte auf die Kernaussage ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Weniger Content bedeutet schließlich eine schnellere Ladezeit und weniger Codes.

Bilder: Reduzierung auf das Notwendige

Zahlreiche Webseiten sind mit Bildmaterial überfrachtet. Fotos in hoher Auflösung haben jedoch immer einen höheren Datenverbrauch beim Laden zur Folge. Zudem ist ein flächendeckendes 4- oder 5G-Netz in vielen ländlichen Regionen Deutschlands schlicht nicht vorhanden. Smartphone-User in diesen Regionen werden den Ladevorgang genervt abbrechen, wenn die Webseite aufgrund der Bilderflut erst nach Minuten vollständig geladen ist.

Standardisierte Webseitenmodule

Beim Gestalten einer Webseite müssen sich Programmierer fragen, wie viele unterschiedliche Schriftarten, Überschriften, Buttons und Container wirklich erforderlich sind, um eine optimale User Experience zu gewährleisten. Wer auf standardisierte Webseitenmodule zurückgreift und einzelne Designelemente mehrfach verwendet, spart nicht nur Zeit, sondern reduziert gleichzeitig den CO₂-Ausstoß durch den geringeren Stromverbrauch.

Zur Reduzierung des CO₂-Ausstoßes kann der Hebel im Internet nur am Stromverbrauch angesetzt werden. Nachhaltiges Webdesign wird durch eine Verschlankung von Webseiten und der damit verbundenen Eindämmung des Datenverkehrs in die Tat umgesetzt.

Das Team der Webgalaxie zeigt Ihnen gern weitere Methoden für klimafreundliches Webdesign auf. 

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