Warnsignale für Teamkonflikte und Methoden zur Schlichtung

Die Zusammenarbeit im Team ist in den meisten Berufen Grundvoraussetzung für den Erfolg. Läuft alles reibungslos, profitieren Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen. Doch nicht immer lassen sich Konflikte innerhalb einer Gruppe vermeiden.

Eskaliert ein Streit unter Teammitgliedern, kann die Wirkung fatale Folgen haben und die Ergebnisse langjähriger Arbeit zunichtemachen. Aus diesem Grund ist es für Führungskräfte wichtig, Warnsignale frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Teamkonflikte: Rechtzeitig gegensteuern

Dass Menschen, die eng zusammenarbeiten, gelegentlich Meinungsverschiedenheiten haben, ist normal. In einem gesunden Arbeitsklima werden gegensätzliche Meinungen ausdiskutiert und alle Beteiligten suchen nach einer konstruktiven Lösung, um den sich anbahnenden Konflikt zu befrieden. Problematisch wird es, wenn eine Situation eskaliert. Lautstarkes Vertreten der eigenen Meinung und verbale Angriffe auf Kollegen vergiften die Atmosphäre und wirken sich kurz- und langfristig negativ auf das Betriebsklima aus. In diesem Fall sind Führungskräfte gefordert. Sie müssen ein Gespür für aufziehende Teamkonflikte entwickeln und mit Einfühlungsvermögen und Verständnis deeskalierend auf die Konfliktparteien einwirken.

Warnsignale nicht ignorieren

Teamkonflikte entstehen nicht aus dem „Nichts“ heraus. Bestimmte Verhaltensweisen der Teammitglieder geben Hinweise auf schwelende Konflikte, lange bevor diese eskalieren. Folgende Warnsignale sollten aufmerksame Führungskräfte nicht ignorieren:

Teaminterne Kommunikation

Die teaminterne Kommunikation und die Art und Weise des Umgangs miteinander lässt Rückschlüsse auf eventuell schwelende Konflikte zu. Werfen sich die Teammitglieder gegenseitig Fehler und Versäumnisse vor oder erfolgen verbale Angriffe mit dem Ziel, jemanden bewusst zu diskreditieren, ist es für Führungskräfte höchste Zeit einzugreifen.

Grüppchenbildung

Ein untrügliches Zeichen für Differenzen innerhalb eines Teams ist die Grüppchenbildung. Werden bestimmte Teammitglieder während der Mittagspause ausgegrenzt oder vom firmeninternen Informationsfluss abgeschnitten, müssen Führungskräfte aktiv werden. Von der Grüppchenbildung bis zum Mobbing ist es nur ein kleiner Schritt.

Hoher Krankenstand

Eine plötzlich ansteigende Zahl von Krankmeldungen kann ein Warnhinweis sein, dass innerhalb des Teams Unstimmigkeiten gibt. Psychischer Druck sucht häufig ein Ventil. In der Folge kommt es nicht selten zu physischen Beschwerden wie Rückenschmerzen, Durchfallerkrankungen oder Kopfschmerz.

Vermehrte Kündigungen

Fühlen sich Teammitglieder so unwohl, dass sie aus freien Stücken das Unternehmen verlassen, sollten beim Führungspersonal die Alarmglocken schrillen. Eine hohe Fluktuation schadet nicht nur dem Ansehen und der Reputation des Unternehmens. Auch die Kosten steigen, denn die Einarbeitung neuer Mitarbeiter bindet überflüssigerweise Ressourcen.

Schlichtungsmethoden bei Teamkonflikten

Für Führungskräfte gilt der Grundsatz: Je früher in einen Streit unter Teammitgliedern eingegriffen wird, desto besser lassen sich größere Konflikte vermeiden. Die betreffenden Kollegen/Kolleginnen sollten zunächst in einem Vier-Augen-Gespräch mit dem Vorgesetzten ihren Standpunkt darlegen können. Diese Methode ist zielführender, als ein Gruppengespräch, da die Betroffenen offener über die Konfliktsituation sprechen.

Für eine erfolgreiche Konfliktbewältigung spielt der Zeitpunkt des Gesprächs eine wichtige Rolle. Ideal geeignet ist der Montagvormittag, da die Konfliktparteien über das Wochenende keine Gelegenheit hatten, den Streit zu befeuern. Führungskräfte müssen das Problem klar ansprechen und Botschaften zweifelsfrei übermitteln.

Im Rahmen eines Gesprächs mit allen am Konflikt beteiligten Personen werden konstruktive Lösungsansätze gesucht. Führungskräfte sollten nicht autoritär agieren und allein Anordnungen treffen, sondern die Beteiligten einbinden. Zum Schluss werden realistische Ziele vereinbart, die für die Konfliktparteien bindend sind. Zu einem späteren Zeitpunkt wird ein weiteres Gespräch stattfinden, bei dem, wie bei einer Erfolgskontrolle, die Einhaltung der vereinbarten Ziele überprüft wird.

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