Corona verschärft Depressionen und Suchtprobleme bei Mitarbeitern

Corona hat das berufliche Umfeld vieler Menschen nachhaltig verändert. Der Lockdown hat Auswirkungen auf das persönliche Wohlbefinden und die seelische Gesundheit, wie verschiedene Studien belegen. Die Psyche zahlreicher Mitarbeiter in Unternehmen leidet zunehmend und das hat nicht nur Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit.

 

Mentale Belastungen durch Home Office und Lockdown

Die Corona-Krise hat den Alltag vieler Menschen auf den Kopf gestellt. Der morgendliche Weg zur Arbeit entfällt seit dem Frühjahr für zahlreiche Arbeitnehmer, da der Büroarbeitsplatz durch das Home Office ersetzt wurde. Viele Berufsgruppen sind während des Lockdowns gänzlich zur Untätigkeit verdammt oder können sich nur kurz an den mit strengen Auflagen besetzten Lockerungen erfreuen.

Die damit verbundene Zukunftsangst und Unsicherheit haben konkrete Auswirkungen auf die Psyche. Schlafstörungen sowie mentale Schwäche und körperliche Beschwerden sind die Folge. Der Körper befindet sich in einem anhaltenden Stresszustand. Sorgen und Stress führen zu einem Sinken der Lebenszufriedenheit und münden immer häufiger in Depressionen, Angst- und Suchterkrankungen. Daten der Krankenkassen belegen diesen Trend.

 

Schwelende Konflikte und Suchtmittelmissbrauch

Die beschriebenen beruflichen Belastungen und das enge Beisammensein mit anderen Familienmitgliedern bilden den Nährboden für den Ausbruch von Konflikten in der Lebenspartnerschaft oder mit anderen Teammitgliedern. Oft handelt es sich um schwelende Konflikte, die lange unter der Oberfläche brodelten und in der Pandemie offen ausgetragen werden.

Gleichzeitig steigt durch die Einsamkeit und die Langeweile der Missbrauch von Suchtmitteln wie Alkohol und Nikotin. Die Gefahr liegt auf der Hand: Wird der Alkoholkonsum zur Gewohnheit, kann er schnell zur Abhängigkeit führen. Befragungen durch Meinungsforschungsinstitute und Krankenkassen belegen, dass staatliche Sanktionen wie ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit nicht dazu beigetragen haben, den Konsum von Suchtmitteln einzuschränken.

Eine zusätzliche Belastung für Arbeitnehmer mit Kindern im schulpflichtigen Alter stellt die coronabedingte Schließung der Kitas und Schulen dar. Einerseits leiden Kinder besonders stark unter den Einschränkungen, andererseits birgt die Kombination aus Home Office und Home Schooling jede Menge Konfliktpotenzial.

 

Herausforderung für Unternehmen

Die psychischen Belastungen der Mitarbeiter münden in der Praxis nicht selten in einer sinkenden Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft. Unternehmen sehen sich mit völlig neuen Herausforderungen konfrontiert, denn sie sollten die mentale Stabilität ihrer Angestellten nicht aus den Augen verlieren. Motivierte, engagierte und leistungsbereite Mitarbeiter sind das Kapital eines Unternehmens. Sie tragen vor, während und nach der Krise maßgeblich dazu bei, die Firma wirtschaftlich voranzubringen.

Wenn Sie als Arbeitgeber erste Warnhinweise erkennen und angemessen reagieren, ist es möglich, Ihre Mitarbeiter zu schützen. Eine Lösung lautet: Hilfe zur Selbsthilfe, etwa durch spezielle präventive Online-Kurse im Bereich Stressmanagement oder Maßnahmen zur Förderung der mentalen Stärke.

Auch wenn Sie als Unternehmer kein Psychotherapeut sind, können Sie die innerbetrieblichen Rahmenbedingungen an die veränderte Situation anpassen. Ein weiterer Weg führt über externe Mitarbeiterberatungen, wo die Betroffenen anonym um Hilfe bei außergewöhnlichen Belastungssituationen anfragen können – beispielsweise bei (betrieblichen) Psychologischen Beratern. Anonymität spielt eine wichtige Rolle, denn kein Angestellter oder Arbeiter spricht mit seinem Arbeitgeber gern über Stress im Privatleben oder einen gestiegenen Alkoholkonsum.

Welche Wege Unternehmen in der Corona-Krise beschreiten können und welche präventiven Angebote für Arbeitnehmer sinnvoll sind, erfahren Sie von den Experten der Krüger Unternehmensberatung.

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